Mai 2018 – 9 Jahre Fundraising-Wiki

Artikel:Face-to-Face-Fundraising

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Das Face-to-Face-Fundraising ist ein Instrument des Fundraisings. Haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter einer Non-Profit-Organisation (NPO) oder Mitarbeiter eines beauftragten Dienstleisters (im Fall von Outsourcing) sprechen potentielle Spender direkt und persönlich „von Angesicht zu Angesicht“ an. Ziel ist, über die gemeinnützige Arbeit der NPO zu informieren und um nachhaltige Unterstützung, in der Regel in Form einer Dauerspende, bspw. einer Mitgliedschaft, Fördermitgliedschaft oder Kinder-, Tier- oder Projektpatenschaft, zu bitten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Erscheinungsformen

Beim Face-to-Face-Fundraising wird zwischen zwei Erscheinungsformen, der Straßen- und der Haustürsammlung unterschieden.

[Bearbeiten] Straßensammlung

An öffentlichen Standorten, z. B. in Fußgängerzonen oder privaten Standorten, z. B. auf Messen oder vor Supermärkten, mit hoher Passantenfrequenz werden Informationsstände errichtet, an denen Face-to-Face-Fundraiser über die gemeinnützige Arbeit einer NPO informieren und um Unterstützung für sie bitten. Alternativ können Face-to-Face-Fundraiser Passanten auch ohne einen Stand, nur mit einem Klemmbrett ausgestattet (im Fachjargon: „fliegend“) ansprechen.

[Bearbeiten] Haustürsammlung

Face-to-Face-Fundraiser informieren Bewohner an der Haustüre über die gemeinnützige Arbeit einer NPO und bitten um Unterstützung.

[Bearbeiten] Staatliche Kontrolle

In den meisten deutschen Bundesländern ist das Sammlungsgesetz zur Kontrolle von Haustür- und Straßensammlungen abgeschafft. Nur noch in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen gibt es entsprechende Gesetze.[1] Für die Erteilung von Genehmigungen für Sammlungen sind üblicherweise die lokalen Ordnungsämter zuständig, die beispielsweise die Verwendung von Sammellisten oder verschlossene Sammelbüchsen verlangen.[2]

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen: Informationen zum Thema Staatliche Kontrolle
  2. Marita Haibach: Handbuch Fundraising. Spenden, Sponsoring, Stiftungen in der Praxis. 3. Auflage. Campus-Verlag, Frankfurt/Main, New York. 2006. S.71



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